TAGESTOUR SIEBEN GEBIRGE

Persönliche seven summits als Tagestour

Panoramablick Siebengebirge

Welcher geflügelte Begriff passt besser als die seven summits zur Tagestour Siebengebirge?! Auch wenn diese Tagestour Siebengebirge selber wenig bis gar nichts mit den höchsten Bergen der Welt zu tun hat. Aber es ist ein wunderbares Wortspiel und man kann es als kleinen humorvollen Ausgangspunkt für sich nehmen, um die Seven Summits des Siebengebirges zu besteigen.
Falls Ihr mehr Interesse an Touren wie Tagestour Siebengebirge in unserer Region und Mittelgebirgen habt, dann schaut einfach in unseren BLOG unter folgendem Link rein: BASECAMP WELTENBUMMLER .

Das Siebengebirge Lage und Entstehung

Das SIEBENGEBIRGE ist ein südöstlich von Bonn gelegenes Mittelgebrige. Umgeben von den Stadtgebieten von Köngswinter und Bad Honnef. Anders als der Name es her gibt, besteht es aus mehr als 50 Bergen und Anhöhen. Es ist vulkanischen Ursprungs und vor etwa 25,5 Millionen Jahren entstanden. Die Letzte vulkanische Aktivität führte zur Ausbildung des Petersberges. Es ist das größte zusammenhängende Naturschutzgebiet NRWs. Auf Grund der umliegenden Infrastruktur eignet sich diese Region als perfekter Ausgangspunkt nicht nur für die Tagestour Siebengebirge, sondern auch für Mehrtagestouren.

Namensgebung Siebengebirge

Die älteste Namensnennung lautet Sieben Berge (septem montes). Je nach Blickrichtung rheinauf- oder abwärts erkennt man tatsächlich etwa sieben Berge, obwohl sie nicht immer dieselben und auch nicht die höchsten sind.
Eine andere Erklärung bezieht sich auf die Sieben als magische Zahl. Für ein Gebirge, das bis zum beginnenden 19. Jahrhundert als abweisend, schwer durch dringlich, unheimlich und als Schauplatz von Sagen und Spukgeschichten galt.
Eine Letzte Entwicklung des Namens Sieben, könnte aus dem Wort Siefen entstanden sein, welches ein feuchtes Bachtal bezeichnet oder aus Sieden wegen der Seifensieder die in den Tälern tätig waren. Quelle: Wikipedia

Tourverlauf und Daten

Tourverlauf seven summits siebengebirge

Margaretenhöhe bis Stenzelberg

Bei der Tour PERSÖNICHE SEVEN SUMMITS DES SIEBENGEBIRGES handelt es sich um einen Rundweg mit einer Gesamtlänge von ca. 20km mit einer Gesamtaufstiegshöhe von knapp 800 Metern. Startpunkt ist der Wanderparkplatz an der Margaretenhöhe. Von dort geht es direkt in steilerem Gelände aufwärts zum höchsten Berg des Siebengebirges dem Großen Ölberg (erster der „seven summits“) mit einer Höhe von 427, von wo man sich einen Überblick über das gesamt Siebengebirge verschaffen kann.

Steinbruch Relikte aus de m19. Jahrhundert
Felsdurchbrüche auf dem Stenzelberg

Aussichtspunkt Stenzelberg

Weiter geht die Tour zum Stenzelberg (2ter Seven Summit) , vorbei an der Burgruine Rosenau, deren Errichtung bis heute nicht geklärt ist. Der Stenzelberg (zweiter „seven summit“) . Dieser ist eine Quellkuppe aus vulkanischem Latit Gestein, welches freigelegt wurde. Der Stenzelberg wurde seit dem 11. Jahrhundert als Steinbruch von Quartz Latit zum Kirchenbau genutzt.

Ausblick genießen

Steigt man auf den großen Härtling, dessen Felsen durften bis 2005 noch als Kletterfelsen genutzt werden, erhält man einen fantastischen Weitblick über die Kölner Bucht.
Von hier kann man tief ins Mittelrheintal schauen, wie auch bis weit in die Niederrheinische Tiefebene.

Nachtwanderung auf den Stenzelberg
Blick vom Stenzelberg bei Nacht

Vom Stenzelberg zum Petersberg

Weiter führt die Tour vom Stenzelberg über den Nonnenstromberg (3. „Seven Summit“) zum berühmten Petersberg der auch Stromberg genannt wird. Der Name Stromberg findet sich auch in dem Namen vorgelagerten Bergs, Nonnenstromberg wieder. In verschiedenen Erzählungen wird berichtet das Nonnen und Klausnerinnen während der Kreuzzüge Schutz auf diesem Felsrücken suchten.

Petersberg

Gästehaus der BRD
Blick auf den Petersberg

Der Petersberg selber zählt zu einer der großen Touristen Hochburgen im Siebengebirge. Auf dem Gipfel steht ein Grand Hotel das Jahrzehnte lang als Gästehaus der Bunderepublik Deutschland genutzt wurde und dadurch einen gewissen Ruhm erlangte. Von der öffentlich zugänglichen Terasse erhält man wieder tolle Einblicke ins Rheintal und auf Königswinter, Bad Honnef, Bad Godesberg und Bonn.

Drachenfels und Wolkenburg

Von hier geht die Wanderung weiter zum berühmtesten Touristemagneten, dem Drachenfels (5ter Seven Summit). Über diesen gibt es am meisten zu erzählen ist aber als Ausflugsziel nur für diejenigen gedacht, die sich gerne ins Menschengetümmel stürzen möchten. Über große breite Wege ist man nie alleine unterwegs und kann diesen Teil der Wanderung kaum genießen. Zudem kommt hinzu, dass eine Bahn auf den Drachenfels fährt und somit auch Damen mit High Heels dieses Ziel einfach erreichen können. So wird es schwer ungestört auf Entdeckungsreise des Nibelungenliedes und der Siegfried Sage zu gehen.

Drachenschloss der Touristenmagnet
Schloss Drachenburg in unmittelbarer Nähe des Drachenfelsens

Wolkenburg

Danach geht es schnell weiter auf etwas einsameren Pfaden zur Wolkenburg (6ter Seven Summit). Der Namensgeber ist eine nicht mehr vorhandene Burganlage zur Sicherung des Herrschaftsgebietes des Kölner Erzbistums.

Drachenfels von Rhöndorf aus
herbstlicher Blick vom Fuß des Drachenfels

Ofenkaulen

Anschließend steigt man wieder ins Tal ab, einem der spannendsten und deutlich ruhigeren Abschnitte der Tour, zu den sogenannten OFENKAULEN. Die OFENKAULEN sind ein Stollensystem im Siebengebirge, das durch den Abbau von Tuffstein für den Backofenbau entstanden ist. Die Geschichte der Stollensysteme reicht vom Mittelalter bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Im WK2 wurden die Stollensysteme für den Bau von Zubehör für Flugzeugmotoren genutzt. In diesem ausgedehnten Tal kann man eine Vielzahl von Stolleneingängen entdecken. Das Betreten der unter Naturschutz stehenden Stollensystem ist auf Grund dessen, dass sie Einsturz gefährdet sind, strengstens untersagt.

Anbei ein kleines Youtube Video um ein wenig die Atmosphäre der OFENKAULEN einfangen zu können.

Abschluß am Lohrberg

Auf dem Weg zu unserem zu dem Letzten der Seven Summits dem Lohrberg im Siebengebirge, folgen wir ein Stück dem Rheinsteig, überqueren die Drachenfelsstrasse und steigen stetig zum 3. höchstem Berg dem Lohrberg auf. Von hier aus kann man die Letzten Aussichten genießen, bevor man zum Wanderparkplatz Margarethen Höhe absteigt.

Outdooractive Tourenverlauf

Hier findet ihr im folgenden noch den Link für die Tour die mit der App Outdooractive geplant wurde. Darüber erhaltet ihr auch noch einige Infos mehr zu den einzelnen Abschnitten, wie Höhenprofil, Wegbeschaffenheit etc.:
Link -> Outdooractive – persönliche seven summits des Siebengebirges

Tipps

  • Für die Tour reichen normale Mittelgebirgsschuhe in der KATEGORIE A/B oder ein festerer Zustiegsschuh für alle die keine höheren Schuhe mögen. Aufgrund der Tatsache dass es im Herbst und Winter dort sehr matschig ist, empfehle ich die etwas höhere Variante.
  • da es sich um eine etwas längere Mittelgebirgs-Tagestour mit 800 HM im Aufstieg handelt, würde ich WANDERSTÖCKEempfehlen, um Knie und Gelenke zu schonen.

Anregungen und Ideen

Falls Ihr Anregungen oder Ideen habt, oder gerne Touren vorschlagen möchtet, über die Ihr oder wir berichten sollen, dann gebt uns einfach kurz eine Rückmeldung.
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